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Irmgwer-Stiftung unterstützt Projekt zur Suchtprävention von Jugendlichen
Jugendliche probieren in ihrer Entwicklung gerne vieles
aus und überschreiten dabei
Grenzen. Nikotin und Alkohol gehören dazu. Die Folgen sind nicht immer
gut für die
Betroffenen.
Um hier bereits im Vorfeld tätig zu werden, bietet der
Jugendhilfeverbund Rummelsberg den Jugendlichen ein Programm zur
Suchtprävention an: Drops (engl. Bonbon). Drops hilft mit verschiedenen
Bausteinen. Dazu gehört ein Informationsbesuch in der
Suchtberatungsstelle und ein Gespräch mit einem Ex-Süchtigen. In
weiteren Bausteinen werden Alternativen zum Konsum von Drogen
aufgezeigt. Mit erlebnispädagogischen Angeboten - wie dem gemeinsamen
Besuch eines Klettergartens oder einer Berg- oder Klettertour - werden
positive Aspekte von Freizeitgestaltung aufgezeigt, die Spaß in der
Gruppe ohne böse Folgen bieten.
Während der Teilnahme an Drops führen die Jugendlichen eine
„Suchttagebuch“, in dem sie ihren täglichen Konsum dokumentieren. Darauf
aufbauend führen die Jugendlichen verpflichtend drei Gespräche mit einem
Suchtberater. Ziel dieser Gespräche ist der Aufbau einer
Eigenmotivation, den eigenen Suchtmittelkonsum kritisch zu betrachten,
einzuschränken oder zu beenden. Am Ende von Drops steht ein
Abschlusszertifikat und eine Belohnung für die Gruppe – beispielsweise
der gemeinsame Besuch eines Spiels in der Allianz Arena.
Zwölf Jugendliche absolvieren zur Zeit Drops. Die Gesamtkosten schlagen
mit rund 3.000 Euro zu Buche, die teilweise mit Spenden finanziert
werden müssen. Einen Teil der Kosten trägt die Irmgwer-Stiftung. Irmgard
und Werner Singer haben die Stiftung Ende des Jahres 2008 ins Leben
gerufen, um jungen Menschen mit Erziehungsproblemen zu helfen. Im
vergangenen Jahr hat das Ehepaar rund 700 Euro an Spenden gesammelt. Bei
einem Besuch im Rummelsberger Kinder- und Jugendhilfeverbund konnten sie
sich von der hervorragenden Arbeit der Mitarbeitenden überzeugen.
Mathias Kippenberg
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Die Stifter, das Ehepaar Singer, freuen sich
mit ihrer Spende, jungen Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsen werden helfen
zu können. Foto: Kippenberg
Georg Plochmann (Freund der Eheleute Singer), Roland Kopp (Erzieher) sowie
Werner und Irmgard Singer (von links).
Foto: Kippenberg
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