Danke an die Freunde der Rummelsberger
Ehrenwand für Stifterinnen und Stifter feierlich in der Hauptverwaltung enthüllt

„Ein treuer Freund ist nicht mit Geld zu bezahlen“ – das notierte schon Jesus Sirach vor über 2000 Jahren in seinem Buch der Lebensweisheiten und Lebenshilfen. Ein treuer Freund ist ein Schatz, jemand, auf den man sich verlassen kann, der einem hilft und der zu einem steht, präzisierte jetzt Pfarrer Dr. Wolfgang Bub, Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger, bei einem ganz besonderen Anlass: Der feierlichen Enthüllung einer Ehrenwand in der Rummelsberger Hauptverwaltung.

Die Ehrenwand ist den treuen Freunden der Rummelsberger gewidmet, Menschen, die eine Stiftung ins Leben gerufen haben und damit unbürokratisch und langfristig helfen. Im Rahmen einer Feierstunde mit einer Andacht präsentierte sie nun Diakon Mathias Kippenberg vom Rummelsberger Stiftungszentrum.

Mitten in Rummelsberg zwischen Kirche und Brüderhaus, zentral im Foyer der Hauptverwaltung, in dem tagtäglich viele Mitarbeitende und Besucher vorübergehen, steht die Ehrenwand als Zeichen der Verbundenheit. Es sei heute keine Selbstverständlichkeit verlässliche Partner und unterstützende Freunde zu haben, betonte Dr. Bub: „Diakonie lebt durch ihre Freunde.“ Die Wand sei ein Dankeschön, das von Herzen kommt, ein „gratiam referre“, einen Dank zurücktragen.

Spannend dann der Augenblick selbst, als Kippenberg Stück für Stück das schwarze Tuch von der fast bis an die Decke reichenden knapp fünf Meter langen Ehrenwand entfernte. Ihren Mittelpunkt bildet eine von hinten erleuchtete Tafel. „Dank den Menschen, die uns Rummelsberger mit ihrer Stiftung dauerhaft verbunden sind und nachhaltig Gutes tun“, steht darauf in großen Buchstaben, eingerahmt vom Spruch des Jesus Sirach und dem Logo der Rummelsberger.

Um die Tafel in der Mitte gruppiert sich auf einem weißgrünen Hintergrund eine Art „Urkundenfeld“, farblich gestaltete Holzrahmen in der Größe von Stifterurkunden. Genau 77 Felder hat Architekt Johannes Conrad angeordnet, von dem die Idee stammt, und schon 23 enthalten eine Urkunde mit den Namen der Stiftungen und ihrer Initiatoren. Viel Beifall und Lob fand diese Gestaltung und jeder wollte natürlich dann auch wissen, wo denn seine Urkunde ihren Platz gefunden hatte. Nach dem Festakt ging’s zum gemütlichen Ausklang und Gespräch ins Brüderhaus.

Stiftungen sind eine Möglichkeit, langfristige Hilfe zu leisten. Den Zweck und den Bereich bestimmt dabei jeder Stifter individuell – ob zugunsten von Kindern und Jugendlichen, für Einrichtungen der Pflege oder Förderung, ob für die Tansania-Hilfe oder soziale Brennpunkte beispielweise in Nürnberg. Informationen zu Stiftungen für Rummelsberg gibt es im Internet unter www.rummelsberger-stiftungszentrum.de oder direkt bei Diakon Mathias Kippenberg im Stiftungszentrum, Telefon 09128 50-2299.
Dorothée Krätzer/RA
 

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Freuten sich über die Gründung der “Felix Stiftung”: Herrmann Georg Barthel, Hans Barthel, Felix Wolters, Elfriede Barthel, Beate Wolters und Ehemann Wolfgang (von links). Foto: Riedl
Ein Zeichen des Dankes und der Verbundenheit - die Ehrenwand für Stifterinnen und Stifter in der Rummelsberger Hauptverwaltung, hier ein Gruppenfoto anlässlich der feierlichen Enthüllung mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Bub (ganz rechts). Foto: Krätzer